Grundstück

„Ihr könnt euch ja einfach mal mit dem Verkäufer treffen“, so Freunde aus Otze zu uns, die gerade mitten im Hausbauprojekt steckten und damit wohl schon die Nachbarschaftssuche begonnen hatten. 🙂

Gesagt, getan. Mitte Januar traf man sich mit dem Verkäufer an dem Grundstück in Otze, um ganz unverbindlich eine Begehung zu starten und auch schon einmal nach dem Finanziellen zu fragen. Nach diversen Überlegungen in den kommenden Tagen / Wochen und mehrmaligen Besuchen ließen wir uns die favorisierte Baulücke reservieren.

Auf dem Grundstück mussten noch Abriss- sowie Erdarbeiten erledigt werden. Dies hatte der Verkäufer bereits beauftragt. Wir waren schon mitten in den Finanzierungs- und Hausbauplanungen mit Nurda als dann die schockierende Nachricht kam: „Unter dem Grundstück verläuft noch eine Mittelstromleitung“. Was nun? Es begannen jede Menge Telefonate und E-Mailverkehr mit Verkäufer, Stadtwerken und dem zuständigen Stromversorger, jedoch mit Happy End. Nach einem Treffen mit der zuständigen Bearbeiterin des Versorgers vor Ort kam die erlösende Nachricht, dass die Leitung komplett um die Grundstücke umgelegt wird und die Kosten vom Versorger getragen werden. Erleichtert konnte die Planung weiter gehen und der Notarvertrag in die Wege geleitet werden.

Nachdem dann schlussendlich auch die Erdarbeiten erledigt waren, standen wir vor einem schönen, ebenen Grundstück, auf dem wir uns nun sehr schön das Haus vorstellen konnten. Zudem hatten die Arbeiter uns den Mutterboden dagelassen, der später gut zum Angleichen der Geländehöhen verwendet werden kann.

Ganz vergessen: eine Laterne galt es auch noch zu versetzen, da diese in unserer Planung mitten vor unserer Einfahrt gestanden hätte. Mit nur wenigen Anrufen bzw. Emails mit der Stadt sowie dem zuständigen Versorger konnte das Angebot sowie die Erlaubnis eingeholt und der Auftrag nach dem Notarvertrag erteilt werden.